Jetzt im Frühling finden die Wildkatzen wieder Nahrung in Hülle und Fülle. Die brauchen sie auch, um ihre Jungen großzuziehen.
Das Projekt Wildkatze sammelt Hinweise aus der Bevölkerung, um mehr über den Bestand dieser eleganten Jägererin zu erfahren. Früher waren Wildkatzen in Österreich weit verbreitet, Mitte des letzten Jahrhunderts waren sie dann aber aus den Wäldern verschwunden. Seitdem weiß man ausser Einzelmeldungen nicht viel über die Verbreitung dieser faszinierenden Tiere. Um Wildkatzen, die sehr scheu sind, effektiv schützen zu können, muss bekannt sein, wo sie vorkommen.
Helfen auch Sie mit und melden Sie es der Plattform Wildkatze, wenn Sie glauben diese leise Jägerin gesehen zu haben.
Man kann es schon hören: die ersten Schwalben und Mauersegler sind aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt um bei uns zu brüten. Sie bauen ihre Nester oft an Hausfronten in Nischen und Höhlen. In Wien sollte daher kein Mangel an Nistplätzen herrschen, möchte man meinen. Doch gerade die Mauersegler stehen in Wien vor einem Problem.
Das Citizen Science Projekt Wiener Gebäudebrüter ist auf die Mithilfe von Bürger*innen angewiesen, um die Nistplätze von gebäudebrütenden Vögeln in Wien zu erfassen. Die bei Fassadensanierungen aufgestellten Gerüste können den Vögeln den Weg zu ihren Nestern versperren, wodurch deren Junge verhungern müssen. Im Zuge dieser Sanierungen werden dann auch Risse und Nischen verschlossen, wodurch die Tiere keine Nistplätze mehr finden.
Wenn auch Sie diesen faszinierenden Vögeln helfen wollen, dann schauen Sie beim Projekt Wiener Gebäudebrüter vorbei!
Die vielen Pollenallergiker haben es schon leidvoll mitbekommen: viele Pflanzen haben durch die warmen Tage in den letzten Wochen begonnen zu blühen. Doch des einen Leid ist des anderen Freud: Honigbienen (und nicht nur diese) sind nach dem Winter auf reichlich Pollen angewiesen. Doch woher holen sich die Bienen den Pollen? Und welche Pollen bleiben am häufigsten in den sogenannten "Pollenhöschen" hängen?
Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Projekt "C.S.I. Pollen" der Universität Graz in Zusammenarbeit mit vielen anderen Forschungseinrichtungen aus ganz Europa. Dabei helfen ImkerInnen den ForscherInnen dabei, den Honigbienen einen Teil ihrer Pollen für eine wissenschaftliche Analyse zu entlocken. In Pollenfallen werden die Pollenhöschen gesammelt, von den ImkerInnen nach Zahl und Farbe ausgewertet und anschließend zur genauen Bestimmung in ein Labor geschickt. Die ImkerInnen erhalten im Zuge des Projektes die Ergebnisse der Pollenanalyse und die WissenschafterInnen Forschungdaten.
Sollten auch Sie einen oder mehrer Bienenstöcke Ihr Eigen nennen, dann schauen sie doch beim Projekt C.S.I. Pollen vorbei. Das Mitmachen ist einfach und lohnt sich!
Wer regelmäßig draussen spazieren geht, hat es sicherlich schon bemerkt: der Frühling ist da! Und mit ihm sind auch die Insekten erwacht und die Vögel aus ihrem Winterquartier zurückgekehrt. Doch was blüht, singt, summt oder wächst bei uns?
Das Projekt naturbeobachtung.at des Naturschutzbundes ermöglicht es NaturliebhaberInnen Tiere, Pflanzen und Pilze zu fotografieren und zu melden. So können Verbreitungskarten der jeweiligen Arten für Österreich erstellt werden. Dies ist vor allem für den Naturschutz sehr wichtig, da nur geschützt werden kann, was bekannt ist.
Naturbeobachtung.at ist eines der ältesten und umfangreichsten Projekte auf www.citizen-science.at mit über 640.000 Fundmeldungen und mehr als 4000 registrierten MelderInnen! Wir freuen uns, dass dieses Projekt Partner auf www.citizen-science.at ist und wünschen weiterhin viel Erfolg!
Mit der Initiative "Reden Sie mit!" der Ludwig Boltzmann Gesellschaft können interessierte BürgerInnen ihre Beobachtungen und Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen in die Forschung einbringen. Ungelöste Fragen zu psychischen Erkrankungen sollen dabei beantwortet werden.
Bis 16. Juni 2015 kann jeder und jede teilnehmen. Danach werden die Beiträge von ExpertInnen analysiert und katalogisiert, um dann zu Themenclustern zusammengefasst zu werden. Alle registrierten TeilnehmerInnen können dann über die Themen abstimmen, bis zuletzt auch eine Fachjury die Forschungsfragen beurteilt. Ziel ist die Definition neuer Forschungsfragen im Bereich psychische Erkrankungen.
Wenn auch Sie direkt oder indirekt von einer psychischen Erkrankung betroffen sind oder Erfahrung damit gemacht haben, dann nehmen Sie an diesem spannenden Projekt teil und registrieren Sie sich!
Der Standard berichtet in seiner heutigen Printausgabe über Ergebnisse des Projektes GEO Wiki des IIASA Laxenburg, die im Fachblatt Remote Sensing of the Environment erschienen sind. Wer sich die dabei entstandenen Karten genau ansehen möchte, kann diese gratis auf http://www.geo-wiki.org/ herunterladen.
Nach der sehr erfolgreichen Konferenz am 26.02.2015 sind nun der Konferenzbericht und die Ergebnisse des World Café online für alle einzusehen. In unserer neuen Rubrik "Eventarchiv" werden Bilder und Berichte vergangener Veranstaltungen präsentiert. "Auf diese Weise können sich alle, die sich für Citizen Science in Österreich interessieren aber leider nicht an der Konferenz teilnehmen konnten, über die Ergebnisse informieren", so die Arbeitsgruppe Citizen Science.
Eine Bildergalerie mit Impressionen des Veranstaltungstages unserer Konferenzfotografin Lisa Kargl gibt auch einen visuellen Eindruck der Österreichischen Citizen Science Konferenz 2015. In Zukunft sollen auch die Vorträge und Poster, natürlich nur nach Absprache mit den AutorInnen, zum Download zur Verfügung stehen.
Besuchen Sie also das Eventarchiv und informieren Sie sich über die Österreichische Citizen Science Konferenz 2015!
In der Printausgabe vom 04.03.2015 berichtet Susanne Strnadl von Der Standard auf der Titelseite der Forschungsbeilage "Forschung Spezial" vom "Projekt Wildkatze" und dem Versuch, dieses scheue Raubtier in Österreich besser zu schützen bzw. es überhaupt wieder anzusiedeln.
Am 05.03.2015 erschien der Artikel unter dem Titel "In Österreich mehren sich Hinweise auf Rückkehr der Wildkatze" in der Onlineausgabe. Den Artikel finden sie hier.
Nachdem am 26.02.2015 um 17:00 Uhr die Österreichische Citizen Science Konferenz 2015 mit Sekt einen entspannten Ausklang fand, beginnen nun die Nachbereitungsarbeiten für das Konferenzorganisationsteam Florian Heigl, Daniel Dörler und Benjamin Dauth. In den nächsten Tagen werden Bilder der Konferenz, nach Möglichkeit die Präsentationen und Poster sowie die im Workshop erarbeitete Strategie für Citizen Science in Österreich hochgeladen und für alle verfügbar gemacht.
„Die Resonanz bei den TeilnehmerInnen der Konferenz war sehr gut“, so Johann Zaller, Leiter der Arbeitsgruppe Citizen Science und Moderator der Konferenz. „Wir möchten den Antrieb, den wir durch die Konferenz bekommen haben, nutzen und allen an Citizen Science Interessierten weiter Informationen zu dieser Methode und zu Projekten über die Seite www.citizen-science.at zur Verfügung stellen“, erklärt Zaller.
Wenn Sie also an der Konferenz nicht teilnehmen konnten, schauen Sie einfach in den nächsten Tagen auf www.citizen-science.at vorbei oder tragen Sie sich in unserem Newsletter ein und informieren Sie sich über die spannenden Vorträge und Ideen.
Heute, am 26.02.2015, startet die erste disziplinenübergreifende Österreichische Citizen Science Konferenz in Wien mit Vorträgen aus Kunst und Kultur, Wirtschaft, Natur- und Geisteswissenschaften. Ein Workshop zur Erarbeitung der weiteren Citizen Science Strategie in Österreich, sowie Posterpräsentationen von Citizen Science Projekten in Österreich runden die ganztägige Konferenz ab.
"Mit dieser Konferenz sollen nicht nur WissenschafterInnen, sondern auch interessierte BürgerInnen angesprochen werden", so Daniel Dörler, Mitglied des Organisationsteams. "Ziel ist die Vernetzung von AkteurInnen aus den unterschiedlichsten Disziplinen, die mit der Methode Citizen Science arbeiten", ergänzt Florian Heigl, Gründer von www.citizen-science.at und ebenfalls Mitglied des Organisationsteams.
Unterstützt wurde die Konferenz vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und vom Department für Integrative Biologie und Biodiversitätsforschung an der Universität für Bodenkultur Wien. Für das Organisationsteam war es selbstverständlich, die Konferenz nach den strengen ÖkoEvent-Kriterien der Stadt Wien auszurichten. Deshalb gibt es zur kulinarischen Verpflegung nur regionale, saisonale und natürlich biologische Lebensmittel von www.bookacook.at, und auch die ausgegebenen Notizbücher wurden aus ökologisch unbedenklichen Materialien hergestellt.
Die Organisatoren erhoffen sich von dieser Kick-Off Veranstaltung neue Impulse zur Stärkung von Citizen Science in Österreich.